busfreunde.de - technikecke :  busfreunde.de The fastest message board... ever.
Die reine Technikecke für das busfreunde.de forum 
Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Kai R. ()
Datum: 27. June 2007 09:26

Hallo,

ich habe mal den Versuch unternommen, die aktuelle Gemengelage zum Thema Steuerbescheid zusammen zu fassen. Kommentare sind willkommen.



Grundlagen

Dass die Gewichtsbesteuerung, jedem durch das „Auflasten“ und die obligatorischen 172 Euro Steuern pro Jahr im Sinn, nicht mehr existiert, sollte mittlerweile bekannt sein. Zukünftig werden Wohnmobile in einer eigenständigen Kategorie des KFZ-Steuerrechtes geführt. Diese Änderungen der Gesetze sind Fakt und nicht mehr zu ändern.

Die neue gesetzliche Regelung und ihre Umsetzung haben jedoch zu beträchtlichen Verwirrungen geführt. Immer mehr Eigentümer werden mit geänderten Steuerbescheiden und Nachforderungen konfrontiert. Die allermeisten dieser Steuerbescheide sind falsch! Ausserdem ist sehr umstritten, ob der Gesetzgeber einfach rückwirkend steuerliche Vorschriften ändern darf. Dieser Beitrag soll zu den wichtigsten Punkten Klarheit schaffen.


Was ist ein Wohnmobil?

Das neue Steuerrecht unterscheidet zwischen „echten“ Wohnmobilen und „unechten“ Wohnmobilen. Ein echtes Wohnmobil im Sinne des Steuerrechts muss eine Stehhöhe vor Kocher und Spüle (die damit zwangsläufig im Auto sein müssen, da sie Gesetzestext sind) von 1,70m aufweisen. Die Höhe ist textlicher Bestandteil des Gesetzes, also demnach nur sehr schlecht zu umgehen. Hub- oder Klappdächer erfüllen dabei das Kriterium Stehhöhe im Sinne des Steuerrechts. Ein regulärer Multivan hat eine „Stehhöhe“ von ca. 1,60 m in der Rohkarosse und ist somit keinesfalls mehr ein Wohnmobil, egal welche Einbauten er besitzt. Daraus folgt, dass zwangsläufig alle Busse die keinerlei Dacherweiterung in Form eines Hochdaches, Klappdach oder Hubdaches besitzen kein Wohnmobil im Sinne des Gesetzgebers mehr sind. Ausnahmen wie Stehhöhe unter der Heckklappe bei einer Küchezeile im Heck des Fahrzeuges werden nicht als echte WoMos berücksichtigt. Diese unechten Wohnmobile werden somit zwangsläufig Ihrer ursprünglichen Besteuerung als PKW oder LKW wieder zugeführt. Sämtliche weiteren Um- und Einbauten, die objektiv für die Herstellung eines Wohnmobils durchgeführt wurden/werden, sind hinfällig im Bezug auf den Bus.


Wer zahlt wie viel Steuer?

Steuerberechnungen kann jeder fĂĽr sein Auto unter [www.kfz-steuer.de] selber durchfĂĽhren.


Worauf ist beim neuen Steuerbescheid zu achten?

a. Einstufung prĂĽfen

Für echte Wohnmobile sollte als Steuergrundlage „Wohnmobil“ stehen. Bei anderen Fahrzeugen steht „Personenkraftwagen“. Achtung: Die Finanzämter sind bei Klapp- und Hubdächern meist nicht in der Lage, diese anhand der Fahrzeugpapiere richtig zuzuordnen. Es werden daher falsche Steuerbescheide ausgestellt. Hier sollte ein Einspruch eingelegt werden, am besten verbunden gleich mit aussagefähigen Fotos, die Kennzeichen und Hubdach des Autos zeigen. Ggf. wird das Finanzamt eine persönliche Vorführung des Fahrzeugs verlangen. Dann sollte aber der Steuerbescheid unproblematisch geändert werden.

b. BerĂĽcksichtigung der Schadstoffklasse prĂĽfen

Bei aufgelasteten Wohnmobilen wurde zum Teil die Schadstoffklasse ausgetragen, da sie für die Gewichtbesteuerung unnütz war. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Schlüsselnummer 00. Obwohl das Fahrzeug eine bestimmte Schadstoffklasse erfüllt hat, wird die Steuer ohne Schadstoffklasse berechnet. Auch hier sollte Einspruch eingelegt werden. In der Regel ist der vorhandene Kat oder die ursprüngliche Schadstoffklasse noch im Fliesstext der Papiere oder im alten KFZ-Brief ersichtlich. Die meisten Finanzämter ändern dann den Steuerbescheid und berechnen die Steuer korrekt.

Leider gibt es einige Finanzämter, die sich hier weigern. In diesem Fall hilft nur eine Bestätigung vom TÜV, dass das Fahrzeug die Schadstoffklasse erfüllt. Nur im Notfall sollte durch wieder ablasten die ehemalige Schlüsselnummer wieder aktiviert werden. In diesem Fall würde nämlich rückwirkend keine Berücksichtigung der korrekten Schadstoffklasse möglich sein, die Änderung wirkt sich erst für die Zukunft steuermindernd aus.


Darf denn generell die Steuer rückwirkend geändert werden?

Der Gesetzgeber meint ja, allerdings gibt es hier berechtigte Zweifel. Der ADAC rät allen Mitgliedern, Einspruch gegen Steuerbescheide mit rückwirkender Besteuerung einzulegen. Der ADAC und Camperline in Verbindung mit der Reisemobil-Union bereiten Musterverfahren gegen die rückwirkende Versteuerung vor.

Wer heute den Einspruch einlegt, kann das Ruhen des Verfahrens bis zur Entscheidung dieser Musterverfahren beantragen. Allerdings gibt es Stand heute noch kein Aktenzeichen, da sich die angestrebten Verfahren noch in der Einspruchsphase befinden.

Über Camperline gibt es eine Spendenaktion zur Finanzierung der Musterprozesse. Es wäre schön, wenn sich Leute, die von den Musterverfahren profitieren, auch mit einer Spende beteiligen würden. Nähere Informationen gibt es hier: [forum.camperline.de]


Wie sieht ein Einspruch aus?

Einen Mustertext gibt es hier: [www.reisemobil-union.de]. Aus dem Text kann jeder die fĂĽr ihn relevanten Bausteine rausgreifen.


Vorsicht Falle: „echte“ Wohnmobile mit Benzinmotor und Euro 2 oder besser

Für diese Fahrzeuge ist die Steuer als Wohnmobil fast um 100.- Euro teurer als bei PKW-Versteuerung. Es bleibt jedem Eigentümer selbst überlassen, ob er hier das Finanzamt darauf hinweist, dass das eigene Auto ein „echtes“ Wohnmobil ist und eigentlich mehr Steuern bezahlen müsste. Es macht keine großen Umstände, z.B. durch Ausbau des festen Kochers und Ersatz gegen einen mobilen oder durch Ausbau des Abwassertanks, steuertechnisch aus einem echten ein unechtes Wohnmobil zu machen. Die zulassungstechnische Einstufung als Wohnmobil (wichtig für die Versicherung) bleibt dabei erhalten, da die Kriterien hier weniger strikt sind.


Das Schlupfloch „Gewichtsbesteuerung als anderes KFZ“

Die Eigentümer von unechten Wohnmobilen, die hinten keine Sitzplätze benötigen, haben noch eine weitere Möglichkeit, weiterhin als „anderes Fahrzeug“ nach Gewicht besteuert zu werden. Die Besteuerung von Fahrzeugen hat unabhängig von der verkehrsrechtlichen Einstufung (PKW, LKW, Wohnmobil, Zugmaschine etc.), jedoch aber unter Anwendung des KraftStG und unter Feststellung der objektiven Beschaffenheit stattzufinden. Danach sind Fahrzeuge, die keine „echten“ Wohnmobile im Sinne des Steuergesetztes sind und bei denen nicht mindestens die Hälfte der Grundfläche der Personenbeförderung dient, keine PKW. Nicht-PKW sind steuerrechtlich „andere Fahrzeuge“ und werden wie LKW weiterhin nach Gewicht besteuert.

Verschiedene Eigentümer von Geländewagen mit Ausbauten auf der Ladefläche haben auf diesem Weg die Beibehaltung der Gewichtsbesteuerung erreicht. Natürlich ist dieser Weg für jeden Kastenwagen oder Van anwendbar, wenn hinten keine Sitzplätze eingetragen sind. Generell klappt das wohl in Rheinland-Pfalz und verschiedentlich in Bayern. Andere Bundesländer wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen verweigern sich hier.

Es kann ein guter Weg sein, auch hier das Fahrzeug beim Finanzamt vorzufĂĽhren und per Einspruch auf Gewichtsbesteuerung zu bestehen. Wird dieser Einspruch abgelehnt, muss aber geklagt werden. Alle Informationen dazu gibt es unter [www.proallrad.com].


Wie kann man sonst noch Steuern sparen?

Die Nachrüstung von Katalysatoren ist jedem anzuraten. In Verbindung mit Partikelfiltern bei Dieseln können hier auch Fahrverbote für Innenstädte umgangen werden. Aber Achtung: Wohnmobile und andere KFZ erhalten keine Förderung für Partikelfilter!

Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, den Bus zu einem LKW zurückzurüsten. Das heisst, dass Wohneinrichtungen allenfalls als Ladung mitgeführt werden dürfen. Hinten keine Gurtaufnahmen und eine Trennwand zum Fahrerhaus sind weitere Voraussetzungen. Als LKW gilt dann auch Fahrverbot mit Anhänger an Sonn- und Feiertagen.

Außerdem gibt es natürlich die Möglichkeit, durch temporäre Abmeldungen und Saisonkennzeichen die Steuerlast zu verringern.


Wie geht die Diskussion weiter?

Unter [www.camperline.de] im Forum kann sich jeder ĂĽber die weiteren Entwicklungen, besonders in Bezug auf die Musterverfahren, informieren.


Viele GrĂĽĂźe

Kai

Aus Leverkusen in die Welt ........



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.07 09:45.

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: estartu ()
Datum: 27. June 2007 09:34

Danke dir! :-blume

Kannst du mir bitte, wenn sich vermutlich nichts mehr ändert, ne PN schicken, dass ich es in die Technik-Ecke schiebe?
Oder du kannst es dort natĂĽrlich aus selbst posten. :plopp




Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: T3_Andreas ()
Datum: 27. June 2007 09:39

Hallo Kai,

danke fĂĽr Deine sehr gute Zusammenfassung; damit sollte eigentlich fast alles gesagt sein.

Eine Frage bleibt bei mir allerdings noch offen, auf die ich noch keine befriedigende Antwort finden konnte: Ich habe einen JX ohne Kat mit Hochdach, also echtes WoMo und zahle 437.- Steuern/Jahr. Mit einem Oxikat käme ich auf Euro1 und würde 240.- zahlen - richtig?

Im Hinblick auf die Feinstaubdiskussion käme auch ein Euro3-Kat in Frage, der natürlich erheblich teurer ist (rund 650.-). Bringt der Euro3-Kat in der Steuer beim Diesel-WoMo einen weiteren Vorteil oder ist der einzige "Mehrwert" dann die gelbe Plakette anstelle der roten, die ich mit Euro1 bekommen würde?

---------------------------------------
Andreas

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Exfofie ()
Datum: 27. June 2007 10:54

ja das finanzamt....


Hab auch telefoniert, mal wieder, soll man gegen jeden bescheid(ich bekomme noch zwei fĂĽr ein und das selbe auto) einspruch einlegen, oder reicht telenieren???

Die haben von sich aus schon gesagt das der erste und zweite falsch sind...

Grüsse aus GL !!!

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: thomas.w ()
Datum: 27. June 2007 12:02

EinsprĂĽche IMMER schriftlich (mindestens als Einschreiben!)
oder beim FA zur Niederschrift einlegen. Im Moment bin ich
mir noch nicht einmal sicher, ob ein FAX oder eine E-Mail fĂĽr
einen Einspruch (bzw. Widerspruch bei anderen Bescheiden)
ausreichend ist.

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Pholos ()
Datum: 27. June 2007 19:39

@thomas.w
Fax - Unterschrift nicht vergessen - geht immer;
e-mail geht nur in Ausnahmefällen in einzelnen Ländern
also im Zweifel nicht drauf verlassen.

@Kai.R
Auch wenn ich von der Sammelaktion nicht das geringste halte,
Dein Beitrag hat jedes Lob verdient.

Grüße aus'm märkischen Sand

Michael



Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: nerbi ()
Datum: 05. July 2007 23:24

Danke fĂĽr die MĂĽhe ...

Gruß Nerbi
(Südhessen)

Wichtig:
VW-(Familien)-Treffen WEIKIKI 2017: 22.-25.6.2017 mit Bullis T1 bis T...,
Käfer, Kübel, Passat usw. an der Roßmühle in 97782 Weickersgrüben

Sponsoren: [nerbi.bullifieber.de]

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Bulli-T3er ()
Datum: 06. July 2007 16:34

Es ist doch so angekĂĽndigt worden das die Steuern rĂĽckwirkend zum 1.1.2006 erhoben werden dĂĽrfen. So hab ich es eben noch in einem Beitrag vom ADAC nachgelesen. Aber bei mir wird sogar rĂĽckwirkend zum 4.6. 2005 gefordert!!

ich werde mit allen Papieren da persönlich hingehen zur Niederschrift!!

Es grüßt der Holgi aus 45356 ESSEN / Ruhrpott :-)


Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: thomas.w ()
Datum: 06. July 2007 20:12

Ob DIE das 'dĂĽrfen' - darĂĽber werden noch Gerichte entscheiden.

Es steht so im Gesetz - aber was davon zu halten ist, haben
einschlägige Verfahren gezeigt, in denen der Bundesfinanzhof
oder das Bundesverfassungsgericht der Politik ihre Gesetze 'um
die Ohren gehauen' hat, um nicht zu sagen: Den Machern abso-
lute Unfähigkeit bescheinigt hat...

Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Schimanski ()
Datum: 12. July 2007 11:26

so, habe nun endlich meinen steuerbescheid bekommen. zum glĂĽck wurde nur bis 2006 rĂĽckwirkend nachgefordert. habe sofort einspruch eingelegt, da euro1-kat nicht berĂĽcksichtigt wurde (sn 77). ich meine, das dĂĽrfte ja wohl kein problem sein, da wenn als pkw besteuert, dann auch richtig.
bin mal gespannt, was sich in der zukunft noch entwickelt, ob wir alle noch steuern zurĂĽck bekommen, wenn die rĂĽckwirkende besteuerung nicht rechtens ist.
warte auf die neuberechnung meines steuerbescheides und bin dann erst mal pleite! :rge @!§$@!! :-Z :fire :wah


ohne Bus unterwegs :-(
[www.boxerbus.com]


Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Schimanski ()
Datum: 19. July 2007 14:33

der bund der steuerzahler rät auch, einspruch gegen die rückwirkende besteuerung einzulegen, da verfassungswidrig. der bdst will auch einen musterprozess dagegen führen.
infos, sowie einen mustertext findet ihr hier:

[www.steuerzahler-nrw.de]


ohne Bus unterwegs :-(
[www.boxerbus.com]


Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: estartu ()
Datum: 03. August 2007 07:53

Da sich hier nichts mehr tut, schiebe ich das mal in die Technik-Ecke. :plopp




Re: Neuer Steuerbescheid – was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: ThaiTaxi ()
Datum: 17. September 2007 21:44

Hier noch ein weiteres Schlupfloch ! WERKSTATTWAGEN Besteuerung z.Zt bei mir 148,- Euro im Jahr . Soweit ich weiss muss ein Schraubstock verbaut sein , und Werkzeug mitgefĂĽhrt werden .
Nun , das Strassenverkehrsamt wollte mir bei Ummeldung gleich eine Besteuerung als LKW verpassen , da der Schraubstock fehlte . Also Schraubstock rein , Typisches Werkzeug eines Transportgeschäftes ( hatte mal eines ) rein , zusätzlich Tarnaufkleber Heckscheibe ( Werkstattwagen , Intern Transporte usw ) , und alles war geregelt . Somit Sonntagsfahrverbot mit Anhänger umgangen !
Weiterer Vorteil durch die HECKBESCHRIFTUNG , bei Grenzstaus ??? Ab durch die LKW SPUR !! Ein Verweilen von ca 2min ist von Vorteil . So gut wie KEINE Kontrollen .

Habe natĂĽrlich immer ETWAS Werkzeug , sowie einen kleinen Schraubstock dabei , das KFZ hat eine halbhohe Trennwand ( EX Telefonbau Post ) . Mittlerweile auf Dreisitzer eingetragen . Mein Innenausbau ist Komplett herausnehmbar . Die Verzurrpunkte fĂĽr Ladung usw habe ich nur abgedeckt ( nicht entfernt ) .

Ein weiterer Vorteil war : Die Sonnenblende und mein Geräteträger usw wurden bei der Tüv Abnahme garnicht erst erwähnt oder gesehen !! Selbst GELBE Rundumleuchten oder Arbeitslicht wären möglich , nach Aussage des Prüfers in Duisburg .

Somit kann hier auf ein Hochdach verzichtet werden , was sich auf den Verbrauch , und die Originalität positiv auswirkt .

So will ich demnächst versuchen , einen DOKA als Werkstattwagen zuzulassen !

Re: Neuer Steuerbescheid � was nun? Informationen und Linksammlung
geschrieben von: Steffen Rothweiler ()
Datum: 16. April 2011 19:08

prima Tipp, das forum ist echt Gold wert

Ich habe einen T3 mit allen Kriterien also Wohnmobil, ist auch als solches im FZ-Schein eingetragen. Auf www.kfz-steuer.de berechnet sich die Steuer für das Wohnmobil mit 420 Euro nach Gewicht: Emmisionsgruppe E1 und Zul. ges.Gewicht 2390 Kilo. Wenn ich die selben Daten als PKW angebe, dann bekomme ich mit EZ vor 2006, Schadstoffklasse Euro 1, Ottomotor und 2110ccm Hubraum 332 Euro Steuer. Da ich das Schiff das ganze Jahr anmelde, rentiert sich das.

Muss ich jetzt zum TüV und den "Wohnmobil"-Status austragen lassen indem ich bspw. den Kocher entferne? Und dann, wie gehe ich da bei der Versicherung vor, damit die das weiter als Wohnmobil versichern?

Steffen

*******************
Karlsruhe, Baden
*******************



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.
Aktive Teilnehmer
Gäste: 44
Anzahl der Teilnehmer: 9 18. January 2016
Anzahl der Gäste: 285 16. December 2015
This forum powered by Phorum.